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  • Wie der Atomausstieg relativ teuer gerechnet werden kann – Teil 2

    Verfasst von boris am 15.08.2011
    Energie- und Rohstoffpolitik

    Vor etwa zwei Wochen kommentierte ich hier Berichte zu den (angeblichen) Kosten der Energiewende. Natürlich ist es immer problematisch, solche Daten zu kommentieren – gerade wenn einem die eigentlichen Studien nicht vorliegen. Doch dann kommt man aus dem Urlaub zurück, blättert in den Zeitungen der vergangenen Woche und findet dort: Eine Studie des EWI der Universität Köln die Energieszenarien vergleicht.

    So haben sich nun auch das EWI, die GWS und Prognos Gedanken über die Folgen der Energiepolitik gemacht. Diese sehen nun ganz anders als die damals kommentierte Studie aus, die bis 2020 zusätzliche Kosten von knapp 300 Mrd. € prognostizierte. In dieser neuen Studie wird davon ausgegangen, dass die kumulierten Mehrkosten von 2008 bis sogar 2030 lediglich 16,4 Mrd. € betragen. weiterlesen…

    Wie der Atomausstieg relativ teuer gerechnet werden kann

    Verfasst von boris am 01.08.2011
    Energie- und Rohstoffpolitik

    In der letzten Woche gab es einige interessante Artikel zu den Kosten der Energiewende in meiner geliebten und geschätzten Wirtschaftszeitung. Diese wurden in der Folge von vielen deutschen Zeitungen und Magazinen übernommen. In der Serie ging es nun darum, die Kosten der Energiewende, sprich des Ausstiegs aus der Kernenergie, für Staat, Industrie und Verbraucher zu beziffern. Einige der Kostenblöcke (Höherer Strompreis im Großhandel, Anspruch der Betreiber neuer Anlagen auf die Umlage für erneuerbare Energien) sind dabei bis in das Jahr 2020 oder gar 2015 (Belastung für den Bundeshaushalt) begrenzt. Bei der Erstellung der Artikel bediente sich die Zeitung als Quellen unter anderem Angaben der EEX, des RWI, der LBBW, Frontier und der Branche. Soweit so gut.

    Nun wurde uns also dieses Szenario vorgestellt. In Summe wird behauptet das die „Kosten der Energiewende für Staat, Industrie und Verbraucher“ knapp unter 300 Mrd. € betragen werden.

    Die Frage ist nun, wie solche Szenarien sinnig dargestellt werden können und welche Kostenarten in ein solches Szenario eingerechnet werden sollten? weiterlesen…

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