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  • Bayern und der Strom

    Verfasst von boris am 26.06.2012
    Energie- und Rohstoffpolitik

    Bekanntlich muss man sich im Süden unserer Republik momentan Gedanken machen, wo der Strom in der Zukunft herkommt. Vor dem Hintergrund des Atom-Moratoriums wurden in Bayern 0,9GW Bruttoleistung, in Baden-Württemberg 1,8GW und im südlichen Hessen 2,5GW Bruttoleistung stillgelegt. Zwei weitere bayrische AKWs sollen nach den aktuellen Planungen in den nächsten fünf Jahren (spätestens 2015 und 2017) stillgelegt werden. Folglich muss oder sollte überlegt werden, woher der Strom stattdessen kommen kann.

    Das wir, gerade der Süden Deutschlands, weniger Strom zur Verfügung haben, war in vielen Schreckensmeldungen in den Medien in diesem Winter zu lesen. Ob die Lage dann wirklich so schlimm ist, ist eine andere Frage, da Deutschland an sich immer noch tendenziell Strom exportieren kann und eher unsere westlichen Nachbarländer regelmäßige ernsthafte Versorgungsprobleme haben. Wie auch immer, wir haben Kraftwerke stillgelegt, wir wollen die Wirtschaftsleistung nicht herunterschrauben, den privaten Lebensstil nicht einschränken und ernsthaft Strom sparen will leider auch keiner. Also müssen wir die Erzeugungskapazität irgendwie ersetzten weiterlesen…

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