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  • Alle Jahre wieder: Wohin mit den neuen Studis?

    Verfasst von boris am 11.10.2012
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    Es war jedes Jahr in Aachen das gleiche, wenn man im AStA während der späten Einschreibezeit war: Immer wieder kamen zukünftige Erstis oder deren Eltern zu uns und fragten, wo sie denn Wohnungen finden könnten? Einige übernachteten sogar noch zu Vorlesungsbeginn in der Jugendherberge. Einige mussten sehr lange nach Aachen ungewollt einpendeln, was zum Glück durch den guten ÖPNV in NRW und Semestertickets, später gar dem NRW-Ticket finanziell verkraftbar, wenn auch sehr unpraktisch und zeitraubend war. Aber das war früher. Zu normalen Zeiten. Vor der jetzigen Studierendenflut durch G8 und dem Ende des Wehr- und Zivildienstes. Schaut man sich Prognosen für Aachen an, wo erst nächstes Jahr das G8 akut wird, soll sich 2014/15 die Zahl der Studierenden an den Aachener Hochschulen von 40.000 auf 48.500 erhöht haben. Dies hätte für den Wohnungsmarkt das Ergebnis, dass dann etwa 4300 Wohnungen fehlen. Was dies im Ergebnis heißen könnte, kann man derzeit in Bayern beobachten: Die Wohnpreise für studentische Wohnungen explodieren. In Bamberg zum Beispiel gehen die Mietpreise für ein unbefristetes 1-Zimmer-Appartment egal welcher Größe bei 350€ los [1]. Und die Auswahl ist marginal. Als ich damals in Bayreuth nach einer Bleibe gesucht habe, konnte man in den einschlägigen Portalen sehen, dass die Mietpreise im Schnitt seit dem ersten G8 Jahr in Bayern um einen Euro pro Quadratmeter gestiegen waren. weiterlesen…

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