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  • Eine Eins bitte!

    Verfasst von boris am 13.11.2012
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    Wenn ich mir die Bewertung von Prüfungsleistungen anschaue, frage ich mich schon länger, ob da nicht etwas falsch läuft? Ich dachte früher einmal, Noten sollten eine Bewertung darüber wiederspiegeln, was wie gut war. Hierbei würde dann eine Notenskala von 1,0 bis 5,0 komplett ausgenutzt, um diese qualitative Aussage differenziert treffen zu können. Dann bemerkt man aber, wenn die Notenvergaben verschiedener Universitäten und verschiedenster Lehrstühle betrachtet wird, dass Zielkorridore für zum Beispiel Notenschnitte und Durchfallquoten teilweise schon vor den Klausuren feststehen oder es Klausuren gibt, wo Studierenden mit etwa einem Viertel der erreichbaren Punkte bestehen können – ich spreche jetzt übrigens nicht vom Klausurtyp, wählen sie zwei von drei Aufgaben zur Bearbeitung aus, und ich spreche auch nicht von Lehrstühlen, an denen ich gearbeitet habe oder arbeite – man ist ja vernetzt. Wenn man das so sieht, dann fragt man sich: Passen meine getroffene Annahme der Note als Zeichen der Bewertung und die Realität zusammen? weiterlesen…

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