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  • Hydraulic Fracturing – Was ist das?

    Verfasst von boris am 27.02.2013
    Energie- und Rohstoffpolitik

    Gerade wo sich unser Umwelt- und Wirtschaftsminister wieder aktiv mit der Gesetzgebung zum Thema Fracking auseinandersetzen, kann beobachtet werden, dass viel Halbwissen zu diesem Thema herrscht. Das Problem ist, dass mit diesem Halbwissen, begleitet von der Suche der Medien nach Skandalen politische Implikationen gezogen werden, die mit einer tatsächlichen Analyse dieser Technologie und der geologischen Gegebenheiten in Deutschland nicht direkt in Einklang stehen. An dieser Stelle beziehe ich übrigens gerne meine eigene Partei in meine Kritik mit ein. Daher möchte ich mich an dieser Stelle kurz mit dem Thema Fracking auseinanderzusetzen.

    Was ist nun eigentlich Hydraulic Fracturing, Fracking, die hydraulischen Stimulation oder wie diese Methode noch genannt wird und wieso wird diese Technologie angewandt? weiterlesen…

    Warum soll eigentlich nur der Staat für Rohstoffe sorgen?

    Verfasst von boris am 18.02.2013
    Energie- und Rohstoffpolitik

    Die deutsche Wirtschaft macht sich (zu Recht) sorgen um ihre Rohstoffbeschaffung. So muss ein Großteil der in der BRD benötigten Rohstoffe aus dem Ausland importiert werden. Allerdings konkurrieren wir hierbei als Nation zum einen mit anderen Ländern. Zum anderen werden Rohstoffe von Export- oder Transitländern natürlich als strategische Ressource benutzt, die dann auch mal knapp gehalten werden kann. Das ist an sich auch nichts Neues und spätestens seit der Gründung der OPEC bekannt. Nun konnte man bei der heutigen Zeitungslektüre mal wieder lesen, dass die Rohstoffallianz – eine Lobbyvereinigung großer deutscher Unternehmen wie Bayer, BASF oder ThyssenKrupp – zur Sicherung der eigenen Rohstoffversorgung fordert, dass in Deutschland doch endlich eine andere Sicherheits- und Außenpolitik herrschen solle, um unseren Rohstoffzugang zu sichern. An dieser Forderung stören mich so ausgesprochen jedoch einige Punkte.

    Zunächst finde ich, dass Unternehmen selbst für ihre Rohstoffbasis zu sorgen haben. weiterlesen…

    Doktor oder doch nicht Doktor

    Verfasst von boris am 06.02.2013
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    Nun ist also der Titel der Bundesforschungsministerin futsch. Erst einmal. Ob sie zurücktritt, weiß man nicht, aber sie will auf jeden Fall Klage einreichen. Da den Medien heute so einige für mich befremdliche Meinungen bezüglich des Verfahrens zu entnehmen sind, möchte ich das Thema auch einmal aufgreifen. So wird etwa bemängelt, dass es keine externen Gutachter gegeben hätte (intensiv aus dem Kreis der Großforschungsorganisationen). Auch wird darauf hingewiesen, dass die Tat mehr als 30 Jahre zurückliegen würde und sie damit quasi verjährt wäre, so dass andere Rechtsmaßstäbe gelten sollten (zum Beispiel Berliner Zeitung oder Süddeutsche Zeitung). Ferner hätten die wissenschaftlichen Standards früher anders ausgesehen. weiterlesen…

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