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  • Wissenschaftscontrolling und Wissenschaftler/innen, die alle 5 Tage veröffentlichen können

    Verfasst von boris am 18.09.2018
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    Vor einiger Zeit bin ich an dieser Stelle schon einmal auf das Phänomen der Noteninflation eingegangen: Unsere Studis werden gemäß ihrer Abschlussnoten immer besser (Wissenschaftsrat 2012). Dies dürfte aus meiner Sicht stark darauf zurückzuführen sein, dass der Fokus bei der Einstellung von Berufsanfänger/inne/n immer stärker auf den Noten und nicht auf qualitativen Kriterien wie dem Studieninhalt,… liegt. In Folge wird an dieser Stelle optimiert, Druck auf die Hochschule ausgeübt und so weiter. Analog ist es bei den Wissenschaftler/inne/n ebenfalls so, dass diese immer stärker controllt werden. Ein neolieberaler Staat will schließlich wissen, welche Wissenschaftler/innen (vermeintlich) forschungsstark sind, wozu ein Wissenschaftscontrolling eingeführt werden muss. Ziel ist es hierüber, diesen leistungsstarken Wissenschaftler/inne/n mehr Ressourcen zuzuweisen, als anderen. Dazu werden v. a. Veröffentlichungen aber auch Drittmittel, Ausgründungen und so fort gezählt. Mit einem Blick auf die Literatur des kritischen Accountings wird aber schnell offensichtlich, dass solch ein Controlling schnell problematisch wird: Betrachtete Subjekte richten sich rasch lediglich am Controllingmaß, nicht aber an den dahinterliegenden Zielen aus, um ihre Auszahlung zu optimieren (etwa Townley 1993).

    In der aktuellen Nature-Ausgabe wird eine leistungsorientierte Inflation anschaulich mit Bezug auf den Output von Wissenschaftler/nnen dargestellt, den Publikationen. weiterlesen…

    Market defined Innovation Success

    Verfasst von boris am 26.05.2015
    Forschung

    Nun steht also mein letzter wissenschaftlicher Vortrag an, bevor meine Promotion abgeschlossen ist. Zugleich ist es der erster Vortrag auf einer deutschsprachigen Konferenz: am 28. Mai werde ich auf der 77. Jahrestagung des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft an der WU Wien das Projekt „Market defined Innovation Success“ von Markus Grottke und mir vorstellen. weiterlesen…

    Market defined Innovation Success

    Verfasst von boris am 24.04.2015
    Forschung

    At 30th April there will be my presentation of „Market defined Innovation Success“ at the 38th Annual Congress of the European Accounting Association which takes place in Glasgow. Again it is a joint project with Markus Grottke. weiterlesen…

    Financial market communication between identity-building and panopticon – How the German market place is shaped by Foucauldian power/knowledge relationships

    Verfasst von boris am 24.09.2014
    Forschung

    The reserach project“Financial market communication between identity-building and panopticon – How the German market place is shaped by Foucauldian power/knowledge relationships“ will be presented tomorrow at the 10th workshop on European Financial Reporting (EUFIN) in Regensburg. It is joint work with Markus Grottke. weiterlesen…

    Coopetition als Sozialisation des Unternehmens?

    Verfasst von boris am 17.07.2014
    Forschung

    Der Herausgeber des Blick Logs, eines Blogs über Wirtschaft & Co hat, sich in letzter Zeit öfter mit Edward O. Wilson, einem der bekanntesten Sozialbiologen und Evolutionstheoretiker, beschäftigt (z.B. hier oder hier). Hierbei hat sich Dirk Elsner auch kurz mit Wilsons Buch „Die soziale Eroberung der Erde“ beschäftigt (nämlich hier), dessen Lektüre ich mich im letztem Jahr auch nicht entziehen konnte. In diesem Buch geht es darum, dass Evolution vielleicht doch nicht nur die Geschichte des egoistischen Gens ist, sondern ein sozialer Aspekt die Evolution bestimmt. Wilson argumentiert, dass man davon ausgehen kann, dass eine erfolgreichere Evolution stattfindet, wenn Egoisten auf einmal kooperieren und ihren eigenen Nutzen dem der Gruppe unterordnen. So beschreibt er als ‚geborener‘ Ameisenforscher ausgiebig, dass hier zahlreiche Individuen – und dabei nicht nur die einer einzigen Familie – ihre eigene Fortpflanzung hinten anstellen, um die Fortpflanzung der Gruppe zu fördern. Dies überträgt er natürlich auch auf höhere Lebensformen. Kurz, er zeigt quasi auf, dass Gruppen oft erfolgreicher als Individuen sind und eine Gruppe von Altruisten als Ganzes erfolgreicher als eine Gruppe von Egoisten ist. Soziale Aspekte (also eine eher altruistische Kooperation) helfen also in der Evolution erfolgreich zu sein. weiterlesen…

    Financial market communication between identity-building and panopticon – How the German market place is shaped by Foucauldian power-knowledge relationships

    Verfasst von boris am 28.05.2014
    Forschung

    At the 37th Annual Congress of the European Accounting Association in Tallinn last week I presented our current research project „Financial market communication between identity-building and panopticon – How the German market place is shaped by Foucauldian power-knowledge relationships“. It is joint work with Markus Grottke. weiterlesen…

    Financial market communication between identity-building and panopticon – How the German market place is shaped by Foucauldian power-knowledge relationships

    Verfasst von boris am 01.04.2014
    Forschung

    Markus Grottke will present our current research project „Financial market communication between identity-building and panopticon – How the German market place is shaped by Foucauldian power-knowledge relationships“ at the 50th British Accounting and Finance Association Annual Conference, At London. weiterlesen…

    Accounting for Innovation zwischen Hyperkonnektiviät und Neuheit: Wie sich die Erfolgschancen von radikalen Serviceinnovationen erhöhen lassen

    Verfasst von boris am 20.06.2013
    Forschung

    Accounting for Innovation hat am Freitag mit der Frühjahrstagung der Erich-Gutenberg-Arbeitsgemeinschaft Köln e.V. seine zweite Konferenz bestritten. Gezielt haben Markus Grottke und ich uns im Rahmen des Vortrags mit der Anwendung des Konzeptes auf Dienstleistungsinnovationen auseinandergesetzt. Ziel war mit unserem neuen Controllingsystem, bestehend aus den Messdimensionen Hyperkonnektivität und Neuheitsgrad, zu untersuchen, wie sich die Erfolgschancen von radikalen Serviceinnovationen erhöhen lassen. Unterstützt wurden wir bei diesem Teilprojekt durch meinen Vater als dritten Autor und Vortragenden.

    Wie beim letzten Mal stehen auch jetzt wieder die Folien an dieser Stelle zum download bereit.

    Accounting for Innovation between Hyperconnectivity and Novelty – on the Development of a Network of Nonfinancial Measures for Radical Innovations

    Verfasst von boris am 07.05.2013
    Forschung

    My first presentation at an international conference was yesterday at the 36th annual congress of the European Accounting Association in Paris. This presentation and its underlying paper is titled „Accounting for Innovation between Hyperconnectivity and Novelty – on the Development of a Network of Nonfinancial Measures for Radical Innovations“. This research project is joint work with Markus Grottke from the University of Passau: weiterlesen…

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