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  • Am Deutschen Wesen mag die Welt genesen – nicht schon wieder dieser Nationalchauvinismus

    Verfasst von boris am 16.04.2018
    Allgemeinpolitik

    Es gab ja schon einmal Zeiten, in der wir wussten, dass an unserem Wesen die Welt genesen mag. Der Spruch, der Zunächst für die Einigung Deutschlands zum Nationalstaat werben sollte, wurde später im Sinne dieses Nationalismus nach außen gekehrt und v. a. im Rahmen des ersten Weltkriegs gerne benutzt.

    Aktuell kehrt diese Gedankenwelt wieder verstärkt zurück. In der Zeit, in der v. a. CSU und AfD darum streiten, wer populistischer ist, wird gerade aus der bayrischen Ecke, aber gerne auch von anderen christlichen Politikern und Politikerinnen mal ein Spruch rausgehauen, wo anderen, am liebsten Menschen muslimischen Glaubens empfohlen wird, sich an uns zu orientieren. weiterlesen…

    Warum der BGH irrt, wenn er das Maskulinum im Bankverkehr für die Kollektivform hält

    Verfasst von boris am 13.03.2018
    Allgemeinpolitik

    Heute morgen hat der BGH entschieden, dass Frauen durch ihre Banken nicht als Kontoinhaberin explizit angesprochen werden müssen. Stattdessen reiche es, wenn Menschen aller Geschlechter als Kunden bezeichnet würden. Hierfür wurde als Argument angeführt, dass die männliche Form im Sinne des generischen Maskulinums im Allgemeinen auch nicht-männliche Personen umfasse [1].

    Gerade im Finanzschriftverkehr kann jedoch eindeutig gesehen werden, dass Kunde hier gerade nicht im Sinne des allgemeinen Sprachgebrauchs als Kollektivform gelten kann. Grund ist, dass es Frauen bis 1958 in Deutschland nicht gestattet war, ohne Zustimmung ihres Ehemannes ein eigenes Konto zu eröffnen [2]. weiterlesen…

    Alle Jahre wieder: Wohin mit den neuen Studis?

    Verfasst von boris am 11.10.2012
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    Es war jedes Jahr in Aachen das gleiche, wenn man im AStA während der späten Einschreibezeit war: Immer wieder kamen zukünftige Erstis oder deren Eltern zu uns und fragten, wo sie denn Wohnungen finden könnten? Einige übernachteten sogar noch zu Vorlesungsbeginn in der Jugendherberge. Einige mussten sehr lange nach Aachen ungewollt einpendeln, was zum Glück durch den guten ÖPNV in NRW und Semestertickets, später gar dem NRW-Ticket finanziell verkraftbar, wenn auch sehr unpraktisch und zeitraubend war. Aber das war früher. Zu normalen Zeiten. Vor der jetzigen Studierendenflut durch G8 und dem Ende des Wehr- und Zivildienstes. Schaut man sich Prognosen für Aachen an, wo erst nächstes Jahr das G8 akut wird, soll sich 2014/15 die Zahl der Studierenden an den Aachener Hochschulen von 40.000 auf 48.500 erhöht haben. Dies hätte für den Wohnungsmarkt das Ergebnis, dass dann etwa 4300 Wohnungen fehlen. Was dies im Ergebnis heißen könnte, kann man derzeit in Bayern beobachten: Die Wohnpreise für studentische Wohnungen explodieren. In Bamberg zum Beispiel gehen die Mietpreise für ein unbefristetes 1-Zimmer-Appartment egal welcher Größe bei 350€ los [1]. Und die Auswahl ist marginal. Als ich damals in Bayreuth nach einer Bleibe gesucht habe, konnte man in den einschlägigen Portalen sehen, dass die Mietpreise im Schnitt seit dem ersten G8 Jahr in Bayern um einen Euro pro Quadratmeter gestiegen waren. weiterlesen…

    Studienbeiträge ade

    Verfasst von boris am 26.02.2011
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    Da läd man zum Testbetrieb alten Content auf seine Homepage und schon wird man namentlich gegoogelt. Also muss nun auch was Neues her. Und was bietet sich da besser an, als die Abschaffung der Studienbeiträge in NRW – gerade auch, da mein alter als Test hochgeladener AlFa-Beitrag ebenfalls zu diesem Thema verfasst war.

    Was aber schon in der Einleitung hervorgehoben wird: in NRW wurden die Studienbeiträge abgeschafft. weiterlesen…

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