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  • Die Angst des Handelsblattes vor der SPD

    Verfasst von boris am 21.08.2013
    SPD und Wahlk(r)ämpfe

    Aus mir inzwischen leider unbekannten Gründen gehöre ich (noch) zur der Leserschaft des Handelsblattes. Als ein solcher Leser bekomme ich auch einen morgendlichen Newsletter, der die Zeitung anteasern soll. In diesem Newsletter wird seit der Wahlkampf einigermaßen heiß ist, fast täglich über Peer Steinbrück berichtet. Dies gar so intensiv, dass mein Emailfilter den Newsletter inzwischen regelmäßig in meinen SPD-Account verschiebt. Allerdings ist diese Berichterstattung fast durchgängig negativ. Mal wird sich darüber mokiert, dass Steinbrück überhaupt Wahlkampf macht und damit auf Nordseeinseln den Touristen den Urlaub versaut. weiterlesen…

    Bayern und der Strom

    Verfasst von boris am 26.06.2012
    Energie- und Rohstoffpolitik

    Bekanntlich muss man sich im Süden unserer Republik momentan Gedanken machen, wo der Strom in der Zukunft herkommt. Vor dem Hintergrund des Atom-Moratoriums wurden in Bayern 0,9GW Bruttoleistung, in Baden-Württemberg 1,8GW und im südlichen Hessen 2,5GW Bruttoleistung stillgelegt. Zwei weitere bayrische AKWs sollen nach den aktuellen Planungen in den nächsten fünf Jahren (spätestens 2015 und 2017) stillgelegt werden. Folglich muss oder sollte überlegt werden, woher der Strom stattdessen kommen kann.

    Das wir, gerade der Süden Deutschlands, weniger Strom zur Verfügung haben, war in vielen Schreckensmeldungen in den Medien in diesem Winter zu lesen. Ob die Lage dann wirklich so schlimm ist, ist eine andere Frage, da Deutschland an sich immer noch tendenziell Strom exportieren kann und eher unsere westlichen Nachbarländer regelmäßige ernsthafte Versorgungsprobleme haben. Wie auch immer, wir haben Kraftwerke stillgelegt, wir wollen die Wirtschaftsleistung nicht herunterschrauben, den privaten Lebensstil nicht einschränken und ernsthaft Strom sparen will leider auch keiner. Also müssen wir die Erzeugungskapazität irgendwie ersetzten weiterlesen…

    Die Erneuerbaren und ihre Grundsätzliche Schuld an allen Problemen der Energiewirtschaft

    Verfasst von boris am 03.04.2012
    Energie- und Rohstoffpolitik

    In meinem Blog beschäftige ich öfter mit komischen Aussagen und Meinungen zur Energiewende. So auch heute mal wieder. Letzte Woche ist bei Hemstedt ein Umspannwerk ausgefallen, welches als eine von drei Stromnetzverbindungen zwischen den alten und den neuen Bundesländern dient. Zusätzlich gab es an der Ostsee eine steife Brise, so dass es Probleme gab, die hohe Stromproduktion aus dem Osten unserer Republik gen Westen abzutransportieren. Soweit so gut; das passiert. Man könnte dem sicherlich netzseitig begegnen, wenn es mehr Netzverbindungsstellen geben oder geeignete Stromspeichertechnologien existieren würden. Erste fehlen aber oft noch – auch da sich gegen viele Trassenprojekte Bürgerbewegungen postiert haben. An letzten wird geforscht respektive etablierte Lösungen wie Pumpspeicherkraftwerke können nicht in nennenswerter Menge nachgebaut werden, da viele geeignete Standorte schon vergeben sind bzw. auch hier wieder Bürgerproteste gegen Neubauten existieren.

    Doch was kommentieren so einige Reporter (zum Beispiel im heutigen Handelsblatt): Diese Situation war der Energiewende geschuldet; dem politisch gewollten Schwenk weg von der Atomenergie. Eine Logik, die sich mir entzieht. weiterlesen…

    Wie ich mein Schwarzgeld am besten legalisiere

    Verfasst von boris am 20.02.2012
    Allgemeinpolitik

    Da staunte ich nicht schlecht, als ich heute Morgen zu meiner Zeitung griff: In der führenden Wirtschaftszeitung Deutschlands wurde mir vorgerechnet, ob ich mein Schwarzgeld lieber durch eine Selbstanzeige reinwaschen oder doch lieber bis zur neuen Einmalzahlung im Jahr 2013 warten solle? Um meine Gefühle kurz und knapp zusammenzufassen: Ich glaubte mein Muli priemt! weiterlesen…

    Wie der Atomausstieg relativ teuer gerechnet werden kann

    Verfasst von boris am 01.08.2011
    Energie- und Rohstoffpolitik

    In der letzten Woche gab es einige interessante Artikel zu den Kosten der Energiewende in meiner geliebten und geschätzten Wirtschaftszeitung. Diese wurden in der Folge von vielen deutschen Zeitungen und Magazinen übernommen. In der Serie ging es nun darum, die Kosten der Energiewende, sprich des Ausstiegs aus der Kernenergie, für Staat, Industrie und Verbraucher zu beziffern. Einige der Kostenblöcke (Höherer Strompreis im Großhandel, Anspruch der Betreiber neuer Anlagen auf die Umlage für erneuerbare Energien) sind dabei bis in das Jahr 2020 oder gar 2015 (Belastung für den Bundeshaushalt) begrenzt. Bei der Erstellung der Artikel bediente sich die Zeitung als Quellen unter anderem Angaben der EEX, des RWI, der LBBW, Frontier und der Branche. Soweit so gut.

    Nun wurde uns also dieses Szenario vorgestellt. In Summe wird behauptet das die „Kosten der Energiewende für Staat, Industrie und Verbraucher“ knapp unter 300 Mrd. € betragen werden.

    Die Frage ist nun, wie solche Szenarien sinnig dargestellt werden können und welche Kostenarten in ein solches Szenario eingerechnet werden sollten? weiterlesen…

    „Studenten zahlen eine Milliarde Euro Gebühren“

    Verfasst von boris am 19.02.2011
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    (Als Test dieser Homepage hier mal ein am 29. Mai 2009 von mir für die Allgemeine Fachschaftsliste verfasster Beitrag.)

    So titelte am Mittwoch den 27. Mai das Handelsblatt. Doch der Untertitel ließ aufhorchen:

    „Hochschulbudgets profitieren bisher nicht von den Zusatzeinnahmen“

    Ein Fakt, den wir schon lange befürchtet hatten. Denn irgendwie waren einige Maßnahmen, denen die Studierenden in den Gremien zugestimmt haben, oft ein bisschen unangenehm. weiterlesen…

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