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  • Ist der Ruf erst ruiniert – Promotion in Bayreuth

    Verfasst von boris am 06.03.2016
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    Im letzten Jahr wurde ich an der Universität Bayreuth promoviert und musste mich auch nach meiner ersten Stelle nach der Universität umschauen. Dabei hatte ich einige Vorstellungsgespräche zu absolvieren und ein Thema kam in Rahmen des Small-Talks überproportional oft vor: Guttenberg und seine Doktorarbeit. weiterlesen…

    Doktor oder doch nicht Doktor

    Verfasst von boris am 06.02.2013
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    Nun ist also der Titel der Bundesforschungsministerin futsch. Erst einmal. Ob sie zurücktritt, weiß man nicht, aber sie will auf jeden Fall Klage einreichen. Da den Medien heute so einige für mich befremdliche Meinungen bezüglich des Verfahrens zu entnehmen sind, möchte ich das Thema auch einmal aufgreifen. So wird etwa bemängelt, dass es keine externen Gutachter gegeben hätte (intensiv aus dem Kreis der Großforschungsorganisationen). Auch wird darauf hingewiesen, dass die Tat mehr als 30 Jahre zurückliegen würde und sie damit quasi verjährt wäre, so dass andere Rechtsmaßstäbe gelten sollten (zum Beispiel Berliner Zeitung oder Süddeutsche Zeitung). Ferner hätten die wissenschaftlichen Standards früher anders ausgesehen. weiterlesen…

    Ernsthaftes wissenschaftliches Arbeiten

    Verfasst von boris am 26.06.2011
    Hochschul- und Wissenschaftspolitik

    Ich glaube, dass langsam bekannt ist, dass mir nicht immer klar ist, wieso Menschen so ticken, wie sie eben ticken. Nun wissen wir spätestens seit dem Fall, in dem ein erfolgreicher Jungpolitiker intensiver seine Doktorarbeit abgeschrieben hat, dass wir wohl ein größeres Problem im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens und vor allem im Vertrauen in diese Institution haben. Wie weit das Vertrauen vor allem in die universitäre Forschung gesunken ist, vermag als Beispiel zu zeigen, dass mir in der Hälfte der Gespräche, in denen ich sagte, dass ich nun selbst einen Doktortitel anstrebe, gewünscht wurde, dass ich doch geschickter zitieren solle, als ein allbekannter Adeliger. Irgendwie hätte ich mir eher andere Fragen respektive Bemerkungen erwünscht.

    Aber was ist die Lehre aus dieser Situation: Die nächste Person des politischen Lebens, der man die Doktorwürde aberkannt hat, will Mitglied im Forschungsausschuss des Europäischen Parlaments werden (Spiegel Online vom 22.06.2011). weiterlesen…

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